Strünkede (Archiv)

Das Archiv des Hauses Strünkede war eine bedeutende Sammlung von Dokumente der adeligen Namensträger und der angeheirateten Familien. Schon in den Limburger Auseinandersetzungen wird es erwähnt. Von Steinen bezieht sich in vielfältigen Textstellen auf Funde aus dem Archiv Strünkede.

Als Gerichtsstätte verwahrte das Schloss Strünkede die Gerichts- und Besitzakten der Umgebung auf. Leider ist beim Einsturz des alten Gerichtsturmes das Archiv mit vernichtet worden.

Auch nach dem Tode des letzten adeligen Landrates Friedrich von Forell wurde ein Großteil der Akten vernichtet, so, dass uns heute eine Überlieferungslücke beschäftigt. Das in anderen Archiven Kopien und auch Originale von denen von Strünkede betreffenden Papieren lagern, war schon Karl Brandt und Leo Reiners bewusst. Weitere Papiere sind über die Erbfolge abgegeben worden. So ist z.B. bekannt, dass sich im Jahre 1909 das Originale Freiherrendiplom aus dem Jahre 1636 bei einem Major Jacobi befand, einem Nachkommen der Dorneburger Linie. Vgl. Rothert 1962.

Über mehrer Kategorien verzeichnen wir ein Bild des alten Strünkedeschen Archives.

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