Günter Senge

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Dr. Günter Senge (geboren am 15. August 1927 in Herne, gestorben am 25. August 1994 in Bochum) war Jurist und Maler.

Chronist der Städtelandschaften im Ruhrgebiet: Dr. Günter Senge

Der promovierte Jurist Dr. Günter Senge gehörte dem Düsseldorfer Künstlerkreis von 1844, dem Verein Düsseldorfer Malkasten und dem Bochumer Künstlerbund an. Etwa zehn Jahre nach seinem Tod organisierte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe im Ruhrgebiet eine große Werkschau, die in Herne, Oberhausen und Dortmund zu sehen war. Der LWL präsentierte damals, von März bis Mai 2003, 130 Werke des „Chronisten der Städtelandschaften im Ruhrgebiet“, wie Dr. Günter Senge auch genannt wurde. Nach dem Abitur studierte Günter Senge von 1947 bis 1950 Jura an der Universität Würzburg, 1959 promovierte er mit dem Dissertationsthema „Die disziplinar- und strafrechtliche Stellung der Kriegsgefangenen nach dem Genfer Abkommen vom 12. August 1949.“ Bereits 1956 hatte er sich jedoch als Rechtsanwalt in Münster niedergelassen. Von 1964 bis 1970 stand der gebürtige Herner dann als Oberrechtsrat in Diensten der Stadt Bochum, um ab 1970 nach Monheim zu wechseln, wo er zum Stadtdirektor gewählt worden war. Dieses Amt versah er sieben Jahre lang.

In seiner Freizeit widmete sich der überzeugte Ruhrgebietler der Malerei, und schuf einzigartige Städtelandschaftsbilder, die heute meist in Privatbesitz sind. Seine Werke sind aber auch im Kunstmuseum Bochum, im Landtag NRW, im Kultusministerium NRW, im Bundesrat in Berlin, im Gebäude der Stadtwerke Düsseldorf und im heimatlichen Emschertalmuseum zu finden.

Dr. Günter Senge, der Jurist und Maler aus dem Ruhrgebiet, starb am 25. August 1994 im Alter von 67 Jahren in Bochum. [1]


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Quellen

  1. Ein Artikel von Friedhelm Wessel