Christel Mannke

Christel Mannke (geboren am 27. Dezember 1940 in Herne, gestorben am 18. Oktober 2017 in Herne) war Bürgermeisterin und Stadtverordnete im Rat der Stadt Herne sowie Mitglied in der Bezirksvertretung Herne-Mitte.

Christel Mannke zu Besuch im Stadtarchiv Herne, August 2016, Foto: Jürgen Hagen

Christel Mannke trat 1972 in die SPD ein. Von 1975 bis 1989 gehörte sie der Bezirksvertretung Herne-Mitte an. Von 1989 bis 1999 war Christel Mannke Stadtverordnete im Rat der Stadt Herne. 1991 wurde sie zur Bürgermeisterin von Herne gewählt. Dieses Amt behielt sie bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Rat am 30. September 1999.

Innerhalb der Partei war Christel Mannke von 1994 bis 1998 stellvertretende Vorsitzende des SPD Unterbezirks Herne. Nach ihrer kommunalpolitischen Laufbahn unterstützte sie bis 2004 die SPD-Fraktion als sachkundige Bürgerin.

Christel Mannke fühlte sich besonders der Umwelt und der Gleichstellung von Frauen und Männern verpflichtet. Gleichzeitig engagierte sie sich in der Arbeiterwohlfahrt. 1997 übernahm sie den Vorsitz von Alt-Oberbürgermeister Willi Pohlmann, den sie bis 2004 innehatte.

Am 17. Oktober 1989 wurde ihr der Ehrenring der Stadt Herne verliehen. Im Jahr 2000 erhielt sie den Ehrenbrief der SPD.

Zuletzt erforschte Christel Mannke die Herner und Wanne-Eickeler Lokalgeschichte. So übertrug sie die Chronik der Gemeinde Baukau 1865 bis 1906 von der alten deutschen Schreibschrift in die lateinische Schrift. Bei Veranstaltungen des Stadtarchivs las sie aus dieser Chronik. Daneben erforschte Christel Mannke die eigene Familiengeschichte. Sie war ein häufiger und gerngesehener Gast im Herner Stadtarchiv.

Christel Mannke starb am 18. Oktober 2017 im Alter von 76 Jahren. Sie wurde auf dem Südfriedhof an der Wiescherstraße in Herne beigesetzt.[1]

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Quellen

  1. Stadtarchiv Herne, Bestand "Persönlichkeiten in Herne und Wanne-Eickel"