Bruno Danek

Bruno Danek (geboren am 03. Dezember 1926 in Börnig, jetzt Herne, gestorben am 17. Dezember 2014 in Herne) war Stadtverordneter im Rat der alten und neuen Stadt Herne und Bezirksvorsteher der Bezirksvertretung Sodingen.

Bruno Danek, 1976[1]

Bruno Danek war von 1941 an als Bergmann auf der Zeche Mont-Cenis beschäftigt. Seit 1952 war er dort Betriebsrat, später dann Betriebsratsvorsitzender der Zechen Mont-Cenis und Constantin. Von 1962 bis 1969 gehörte er dem Aufsichtsrat der Krupp-Hüttenwerke an. Sein gewerkschaftliches Engagement wies ihm den Weg in die Kommunalpolitik.

Von 1964 bis 1974 war er Stadtverordneter im Rat der alten Stadt Herne. Nach dem Zusammenschluss von Herne und Wanne-Eickel zur neuen Stadt Herne am 01. Januar 1975 bekleidete er dieses Amt noch bis 1979.
Bruno Danek war von 1975 bis 1989 Bezirkvorsteher der durch die kommunale Gebietsreform neugegründeten Bezirksvertretung Sodingen.

In Anerkennung seiner Verdienste erhielt er 1979 den Ehrenring der Stadt Herne.

Bruno Danek starb am 17. Dezember 2014 im Alter von 88 Jahren. Er wurde auf dem katholischen Friedhof an der Widumer Straße in Herne-Börnig beigesetzt.

Zur Erinnerung an Bruno Danek wurde am 18. Oktober 2017 in Herne-Börnig eine Straße nach ihm benannt.[2]

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Quellen

  1. Foto: Fachbereich Pressebüro - Bildarchiv
  2. Stadtarchiv Herne, Bestand "Persönlichkeiten in Herne und Wanne-Eickel"